The Age Of Sound
Rock'n'Roll soll unsere Zukunft sein
Am Anfang war bei The Age Of Sound der Wille. Der, Rockstar zu sein und scharenweise Mädchen zu den Füßen liegen zu sehen.
„Stimmt, doch damals vor zehn Jahren existierte nichts als der fromme Wunsch“, blickt Sänger und Gitarrist Oliver Vogel zurück, „doch hatten wir kein vernünftiges Equipment, keine Fähigkeiten an den Instrumenten und auch einen Proberaum hatten wir nicht.“ Da hat sich Grundlegendes geändert. In allen Belangen.
Und eine CD, nämlich „And Then Came The Age Of Sound“, die steht inzwischen auch in den Plattenregalen der Händler. Neben dem Gefühl des Hamburger Vierers für richtig schöne und eingängige Ohrschmeichlerstücke hatte eine Glücksfee dabei ihr Füllhorn mit im Spiel. „Wir haben über ein kleines, feines Streetteam unsere erste EP einfach verschenkt“, plaudert Oliver Vogel aus dem Nähkästchen.
„Unser heutiger Manager und Labelchef bekam so auch eine in die Hände.“ Der wusste genau, was zu tun ist, mit diesen emotionalen Meisterwerken von The Age Of Sound. Eine Platte machen, natürlich. Diese CD strotzt nur so von melodiebesoffenen Liedern, die zwischen pfiffigem 60er-Beat, dandyhaftem Mod-Pop und rauem Britrock munter hin und her pendeln.
Was sich ein wenig nach Retrorock anhört, ist aber eindeutig ein Blick zurück nach vorn. Und zwar weiter nach vorn als zurück. Nach diesem Debüt ist eins unmissverständlich klar: The Age Of Sound ist für das Hamburger Quartett nun endgültig angebrochen.
Franz X.A. Zipperer
The Age Of Sound
And Then Came The Age Of Sound
Brilljant/Indigo
"And Then Came The Age Of Sound" von The Age Of Sound bei mp3.saturn.de


