My Uncle The Wolf
Schwarzes Schaf im Wolfspelz
„Mein verstorbener Onkel Ronnie war das schwarze Schaf der Familie“, sagt Zachary Hutton, „für mich war er jedoch ein Wolf. Er begeisterte mich für Alice In Chains, Black Sabbath und ähnliche Rockgrößen.“ So kam die Band aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn dazu, sich My Uncle The Wolf zu nennen.
Musikalisch verfolgt Huttons Rudel auf dem zweiten Album „Flush“ eine Fährte zwischen Clutch, Captain Beefheart und Captain Beyond. „Unser Sound ist roh und ungeschliffen, er stammt aus den Hinterhöfen von Brooklyn. Hier habe ich meine 29 Lebensjahre verbracht“, berichtet Zac. „Die Musikergenerationen vor uns werden immer älter, viele steigen aus. Der von mir sehr verehrte Pete Steele [Type O Negative] ist kürzlich gestorben. Es ist Zeit für einen neuen New York-Sound. Seit dem Erfolg von MGMT gibt es sogar einen kleinen Hype um Bands aus Brooklyn“, freut sich der Frontmann.
„Es war unser Plan, erst in Europa Erfolg zu haben – und bislang ist der Plan aufgegangen. Wir tourten mit Ministry und die europäischen Fans empfingen uns großartig! Wir wollen nicht superpopulär werden, sondern unsere Integrität behalten und immer weiter experimentieren.“ Weil er von Musik nicht leben kann, schreibt Hutton nebenher für eine Box-Internetseite, „für die ich Fighter interviewe und Kämpfe kommentiere. In meinem Leben gibt es nur zwei Dinge, für die ich Leidenschaft empfinde: Boxen und Musik. Ein Traum von mir ist es, eines Tages einen der beiden Klitschkos zu interviewen.“
[Henning Richter]
My Uncle The Wolf
Flush
We Deliver The Guts/Cargo


