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	<title>piranha - das Magazin für Musik, DVD, Film, Games und Entertainment - jetzt auch online</title>
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	<description>Piranha - das Magazin für Musik, DVD, Film, Games und Entertainment - jetzt auch online!</description>
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		<title>Team Ghost</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 12:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nach seinem Abgang bei den französischen Dream Pop-Superstars vor gut  neun Jahren beschreitet Ex-Frontmann Nicolas Fromageau nun mit dem  Debütalbum seiner neuen Formation ungewohnt dunkle Pfade.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366203013565393_teamghost1jpg_2818x2035_400x288.jpg" alt="" /><strong>Nach M83 ist vor Team Ghost: Nach seinem Abgang bei den französischen Dream Pop-Superstars vor gut neun Jahren beschreitet Ex-Frontmann Nicolas Fromageau nun mit dem Debütalbum seiner neuen Formation ungewohnt dunkle Pfade.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zwar ist der Erstling der französischen Geistermannschaft „Rituals“ betitelt, im Grunde könnte das Album aber eigentlich auch „Verloren in Paris“ oder „Mitternachtsfrust an der Seine“ heißen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seinen Umzug von der malerischen Côte d‘Azur in die schmutzige Modemetrople bereut Team Ghost-Mastermind Nicolas Fromageau jedenfalls mittlerweile zutiefst – selbst wenn sich der Einfluss des Pariser Lebens ganz deutlich auf Songs wie „Someone‘s Watching“ oder der morbiden Vorabsingle „Dead Film Star“ niedergeschlagen hat. Besonders der des Nachtlebens.</p>
<p style="text-align: justify;">„Diese Stadt ist für uns ein notwendiges Übel“, erklärt Monsieur Fromageau augenzwinkernd. „Wenn man hierzulande Musik machen will, muss man gezwungenermaßen nach Paris gehen. London kann ich mir finanziell nicht leisten, Berlin ist mir zu kalt – also bleibt leider nur Paris übrig...“ Fluch und Segen einer Stadt, deren ganz besondere Atmosphäre sich auf dem Album verewigt hat:</p>
<p style="text-align: justify;">Glam und Gefahr, Licht und Schatten, irgendwie retro und doch futuristisch zugleich. Neue Band, neuer Sound. Stilistisch stellt „Rituals“ einen tiefen Hofknicks vor seinen alten Helden, einen Tribut an Bands wie Sonic Youth, frühe Cure oder Tangerine Dream dar. Schlafwandlerpop für die Stunden zwischen 1 und 5 Uhr morgens.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bin im Grunde ein dunkler Typ, der experimentelle Popmusik liebt. Also versuchen wir, diese beiden Elemente irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Doch am Ende des Tages bleibt es immer noch Pop. Dark Pop...“</p>
<p style="text-align: justify;">
<strong>Thomas Clausen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366203013916728_teamghostcoverjpg_1498x1498_75x75.jpg" alt="" />Team Ghost<br />
Rituals<br />
Wsphere/Indigo</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fteam-ghost-rituals%2F2013%2F04%2F29%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Carla Bruni</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 08:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carla Bruni]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Strategien, mit denen man einen Krieg gewinnen kann, müssen vor allem  eins sein: subtil. Und Subtilität ist Carla Brunis große Stärke...</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366202316854550_carlabruni1jpg_4317x3045_400x282.jpg" alt="" />Strategien, mit denen man einen Krieg gewinnen kann, müssen vor allem eins sein: subtil. Und Subtilität ist Carla Brunis große Stärke. Wie einst das hölzerne Pferd nach Troja, hat sich die gebürtige Italienerin in Frankreich eingeschlichen. Ihr Ziel nach Aufgabe der erfolgreichen Karriere als Model: den französischen Chanson eine Spur verruchter, lasziver zu gestalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ihr dies mit Bravour gelang, wandte sie sich der Verführung der Politik zu und heiratete den damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Mit Eleganz und subtilem Sex-Appeal bewegte sie sich auf Staatsempfängen. Nun, da die Amtszeit ihres Ehemanns vorüber ist und die Schlachten künftig von ihr allein geschlagen werden müssen, erscheint Carla Brunis viertes Album, „Little French Songs“ – ein Titel, der an Subtilität wohl kaum zu schlagen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Einiges hat sie da eingeschmuggelt: „Chez Keith &amp; Anita“, eine Hommage an die 70er, an die Beziehung Keith Richards‘ und Anita Pallenbergs – und vielleicht auch die eigene Liaison mit Mick Jagger? Gefolgt von „Dolce Francia“, der italienischen Adaption des Charles-Trenet-Klassikers „Douce France“ – oh süßes Frankreich – auf Italienisch?</p>
<p style="text-align: justify;">Sie versucht, es hinzubiegen, mit „Little French Songs“, indem sie Frankreichs kultureller Elite huldigt, von Brassens über Gainsbourg zu Vian. Ihre angenehm rauchige Stimme und ein von Zeit zu Zeit gehauchtes „Mmmmh“ muss man wohl nicht unbedingt erwähnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Troja wurde niedergebrannt, Frankreich darf sich freuen – wie auch der Rest der Welt, dem „Little French Songs“ zugänglich ist: Carla Bruni ist ein Album gelungen, das französischen Charme mit feurig-italienischer Verführung vereint, das die Mädchen auf den Boulevards hüpfen und die Jungs in den Cafés pfeifen lässt.</p>
<p><strong>Elena Reghenzani</strong></p>
<p><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img136620231832962_carlabrunicoverjpg_1493x1493_75x75.jpg" alt="" />Carla Bruni<br />
Little French Songs<br />
Barclay/Universal</p>
<p>"Little French Songs" von Carla Bruni bei<a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=121358675&amp;crit=carla+bruni+little+french+songs" target="_blank"> mp3.saturn.de</a><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fcarla-bruni-little-french-songs%2F2013%2F04%2F29%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>OMD</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[OMD]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Andy McCluskey und Paul Humphries saßen in der Küche und zogen Bilanz.  Seit der Wiedervereinigung ihres Duos OMD war viel passiert. Ihre  Early-80s-Pionierarbeit in Sachen elektronischer Musik war endlich  wieder anerkannt...</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366199890811255_omd1jpg_5741x3834_400x267.jpg" alt="" /><strong>Andy McCluskey und Paul Humphries saßen in der Küche und zogen Bilanz. Seit der Wiedervereinigung ihres Duos OMD war viel passiert. Ihre Early-80s-Pionierarbeit in Sachen elektronischer Musik war endlich wieder anerkannt, ihre Tourneen füllten wieder große Hallen, sogar das Comeback-Album - immer ein Risiko - war von Kritik und Fanbase wohlwollend angenommen worden. Die Frage war: Was nun? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">"Es war ganz schön gefährlich, sogar blöd, eine neue Platte aufzunehmen!“, lacht McCluskey. „Jetzt waren wir endlich rehabilitiert! Das Letzte, was man dann will, ist doch, all die wiedergefundene Credibility zum Fenster raus zu jagen, indem man ein Scheißalbum hinlegt! Aber wir haben es gewagt. Weil wir uns sicher waren, dass ein paar sehr gute Ideen und ein paar sehr gute Songs auf diesem Album waren“ rekapituliert der 52-Jährige das Comeback mit „History Of Modern“ (2010).</p>
<p style="text-align: justify;">„Aber im Nachhinein erwarten wir – und auch unser Publikum – mehr von uns. Wir sind eine ungewöhnliche Band, so sonderbar das klingt. Nur einfach gute Songs reichen bei uns nicht.“ In der Tat. Das Elektronikduo wäre heute nicht legendär ohne sein bahnbrechendes Frühwerk (ca. 1979-1984). Synthetische Musik war damals per se etwas Futuristisches, fast Science-Fiction-Artiges.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366199985273193_omd3jpg_3732x5616_300x451.jpg" alt="" />„OMD fingen an mit dem Ethos, ein Kunstprojekt zu sein. Wir waren erstaunt, dass man uns als Musikgruppe wahrnahm. Noch mehr, als wir als Popgruppe plötzlich Millionen Platten verkauften. Das hatten wir nie und nimmer vorhergesehen.“ Spätere Alben mögen mehr Hits abgeworfen haben, die aber haben den Ruf beinahe zerstört. Andy weiß heute:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir schlitterten da hinein, dass es unsere Karriere wurde, unser Job. Wir fingen an, das Spiel des Musikbiz mitzuspielen. Wir ließen uns von der Plattenfirma sagen, was wir tun sollten. Die Musik wurde schlechter. Denn wir spielten nicht mehr nach unseren eigenen Regeln.“ Fürs zweite Album nach der Reunion traf das Duo daher ein paar Entscheidungen. Erstens:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir kehrten sehr bewusst zu unserer ganz frühen Art, Songs zu schreiben, zurück. Damals mussten unsere Lieder keine Strophe, Refrain und Middle Eight haben. Die konnten so sein, wie immer wir sie haben wollten!“ Zweitens: Ein roter Faden sollte her, ein übergreifendes Konzept. Einmal mehr kehrte man zurück zum Futurismus der Anfangstage – übertragen allerdings aufs Heute.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Nachkriegsvision der utopischen Zukunft ist nicht eingetreten. Nein, wir fliegen heute nicht in unserem Raketenauto zur Arbeit. Dafür hat niemand das Internet und all seine Implikationen vorausgesehen, oder diese unfassbaren Mobiltelefone! Wenn das Album ein übergeordnetes Thema hat, dann geht es um das Utopia, das zum Dystopia wurde. Auch geht es um den menschlichen Umgang mit Technologie und Maschinen, im Guten wie im Schlechten.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Ansatz macht „English Electric“ wohl zum besten, weil ambitioniertesten OMDAlbum seit Mitte der 80er. „Unser Mantra war: Wie klingt die Zukunft?“</p>
<p style="text-align: justify;">
<strong>Henning Furbach</strong><br />
Das komplette Transkript des Interviews findet ihr im Blog: <a href="http://hennissey.piranha.tv" target="_blank">hennissey.piranha.tv</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366199892915213_omdcoverjpg_1495x1495_75x75.jpg" alt="" />OMD<br />
English Electric<br />
BMG Rights Management/Rough Trade</p>
<p style="text-align: justify;">"English Electric" von OMD bei <a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=120956365&amp;crit=omd+english+electric" target="_blank">mp3.saturn.de</a></p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fomd-english-electric%2F2013%2F04%2F26%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Dear Reader</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 08:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Dear Reader]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ortswechsel sollen gut tun, sagt man. Sollen den Horizont erweitern und  die Persönlichkeit stärken. Cherilyn McNeil alias Dear Reader hat ihre  Heimatstadt Johannesburg verlassen und lässt ihre Kreativität nun von  Berlin aus fließen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366201966286047_dearreader4jpg_4735x3351_400x283.jpg" alt="" />Ortswechsel sollen gut tun, sagt man. Sollen den Horizont erweitern und die Persönlichkeit stärken. Cherilyn McNeil alias Dear Reader hat ihre Heimatstadt Johannesburg verlassen und lässt ihre Kreativität nun von Berlin aus fließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Überprüfen wir also obig aufgestellte Thesen zum Ortswechsel anhand des neuen Albums „Rivonia“: Ortswechsel stärken die Persönlichkeit. Ähnlich wie Regina Spektor erinnern die elf neuen Songs stark an Theater. Da geht es hinauf und hinunter im Tonumfang, es wird geträllert und getrillert, ein Klavier, Percussion und, oh, diese Stimme – und so manches Mal fragt man sich: „Kann man das wirklich tun?“, nur um dann ganz sicher sagen zu können: „Oh ja, man sollte das tun.“</p>
<p style="text-align: justify;">Cherilyn McNeil hat außergewöhnliche Ideen und keine Angst, sie umzusetzen. Kommen wir also zur Erweiterung des Horizonts. „Rivonia“ fokussiert thematisch, erzählt Geschichten über Südafrika, wirft Fragen auf. Durchaus eine Erweiterung: vom eigenen Herzschmerz abzusehen, den Blick auf das große Ganze zu richten und festzustellen, dass auch nicht alle Fragen beantwortet werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Ortswechsel, kann nach dieser Überprüfung geschlossen werden, ist jedenfalls – wie auch „Rivonia“ –ein voller Erfolg.</p>
<p><strong>Elena Reghenzani</strong></p>
<p><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366201967347368_dearreadercoverjpg_1415x1415_75x75.jpg" alt="" />Dear Reader<br />
Rivonia<br />
City Slang/Universal</p>
<p>"Rivonia" von Dear Reader bei<a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=121203712&amp;crit=dear+reader+rivonia" target="_blank"> mp3.saturn.de</a><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fdear-reader-rivonia%2F2013%2F04%2F25%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Yeah Yeah Yeahs</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Yeah Yeah Yeahs]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>"’Mosquitoes’ geht tatsächlich über Moskitos. Ich hasse diese Viecher  mit Leidenschaft!“ So schimpfte Karen O dieser Tage in der  US-Online-Szenebibel Pitchfork. Sieh an! Es ist gar nicht alles so bedeutungsschwanger...</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366201529299810_yeahyeahyeahs1jpg_1498x996_400x265.jpg" alt="" />"’Mosquitoes’ geht tatsächlich über Moskitos. Ich hasse diese Viecher mit Leidenschaft!“ So schimpfte Karen O dieser Tage in der US-Online-Szenebibel Pitchfork. Sieh an! Es ist gar<br />
nicht alles so bedeutungsschwanger und hoch emotional aufgeladen, wie man es dieser Band immer unterstellt. Nun gut, wohl kaum eine andere Band bestach seit 2000 so konstant durch ihre Intensität.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber diesmal hat der Titelsong des vierten Yeah Yeah Yeahs-Longplayers keine hintergründige Bedeutungsebene, sondern ist einfach nur ein großer, chaotischer Spaß, Refrain „I suck your blood, I suck you, suck, you suck!“ inklusive.</p>
<p style="text-align: justify;">Als „das bisher leichtfüßigste“ Album ihrer Karriere beschreibt Karen denn auch das erste Werk der Band seit „It’s Blitz!“ (2009). Eine Gegenreaktion, denn bei den Aufnahmen machte das Trio keine leichte Zeit durch. Gitarrist Nick Zinner steckte mitten in einer Trennung, der Frontfrau selbst wiederum machte der Umzug zurück in die Heimat New York zu schaffen. („Ich musste mit Geistern aus der Vergangenheit kämpfen.“)</p>
<p style="text-align: justify;">Also versuchte man, wenigstens im Studio unverkrampft zu sein. Statt den stahlkantigen Pop zu perfektionieren, zu dem der Sound der „YYYs“ über die Jahre mutiert war, ging die Band zurück zu ihren spontan-kracherten Lo-Fi-Wurzeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Man erlaubte sich „einen Song über eine Alien-Invasion“, eine untypische Zusammenarbeit mit James Murphy und Kool Keith sowie ein Cover, das als neon-irrer Augenschmerz jetzt schon die Spitze in allen „Hässlichstes Album 2013“-Endjahres-Listen garantiert. Auch das muss man sich trauen!</p>
<p><strong>Hanns van Smetius</strong></p>
<p><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366201529450874_yeahyeahyeahscoverjpg_1495x1495_75x75.jpg" alt="" />Yeah Yeah Yeahs<br />
Mosquito<br />
Polydor/Universal</p>
<p>"Mosquito!" von Yeah Yeah Yeahs bei <a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=121602797&amp;crit=yeah+yeah+yeahs+mosquito" target="_blank">mp3.saturn.de</a><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fyeah-yeah-yeahs-mosquito%2F2013%2F04%2F24%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>The Strokes</title>
		<link>http://piranha.tv/the-strokes-comedown-machine/2013/04/23/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Hammond]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[The Strokes]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sie machen's einem ja nicht leicht, die Strokes. Da bringen die New  Yorker Gamechanger des Indierock dieser Tage ihr fünftes Album "Comedown  Machine" raus - aber weigern sich, Interviews zu geben.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366198309872307_alberthammind2jpg_2932x4078_300x417.jpg" alt="" /><strong>Sie machen's einem ja nicht leicht, die Strokes. Da bringen die New Yorker Gamechanger des Indierock dieser Tage ihr fünftes Album "Comedown Machine" raus - aber weigern sich, Interviews zu geben, und wollen für das Album auch nicht auf Tour kommen. Der Zufall beschert uns trotzdem einen Interviewpartner: Albert Hammond, den Vater von Gitarrist Albert Hammond Jr. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich treffen wir Hammond, den Älteren, um ein Interview fürs Classic Rock-Magazin zu führen. Schließlich hat der Mann nicht nur einige Seventies-Hits („It Never Rains In Southern California“, „The Free Electric Band“), sondern als Songwriter auch zahllose Welterfolge für Interpreten von Leo Sayer („When I Need You“) bis Whitney Houston („One Moment In Time“) auf dem Kerbholz.</p>
<p style="text-align: justify;">Unweigerlich kommt die Sprache dabei aber auch auf die Band seines Filius. 69 Jahre ist Albert Hammond inzwischen alt, man merkt es keine Sekunde. Er sprüht auch am späten Abend nach einem langen Interviewmarathon vor Energie und freut sich schon auf seine Deutschlandtournee im Mai. Sein Sohn, 32, bleibt trotz neuen Albums dagegen zu Hause. „Es gibt im Lager der Band den einen oder anderen, der fixe Ideen hat“, wertet das Hammond Sr. kopfschüttelnd.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich hatte auch mal einen Manager, der meinte, ich solle mich rar machen. Das würde mich interessanter machen. Aber...warum?“ Mit dem Versteckspiel der Jungen ist Papa Stroke also erkennbar nicht einverstanden. Wenn er aber sonst von seinem Sohn und dessen Freunden spricht, ist er voller Herzenswärme.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366198311519702_strokes2011jpg_6187x4182_400x270.jpg" alt="" />„Albert wurde 1980 geboren. Ich entschied deshalb, nicht mehr aufzutreten und keine Platten mehr aufzunehmen. Ich hatte meinen anderen beiden Kindern nicht die Zeit zukommen lassen, die ein Vater seinem Kind widmen sollte, weil ich immer auf Achse war und mir die Karriere zu wichtig war. Also machte ich 1980 meine letzte Platte [„Somewhere In America“; Anm.d.Verf.], dann sagte ich: ‚Das war’s, ich bleibe zu Hause, jetzt produziere und schreibe ich nur noch.’</p>
<p style="text-align: justify;">Und das war eine tolle Sache für mich. Meinen Sohn beim Aufwachsen zu beobachten, morgens mit ihm aufzustehen, zu frühstücken, ihn in die Schule zu bringen, das war ein wundervolles Gefühl. 30 Jahre vergehen, und heute sehe ich ihn selbst auf der Bühne! Mit seiner Band! Und ich denke mir, ‚Wow! Genau das habe ich für dich aufgegeben!’“</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366198310931627_strokes2001jpg_1009x1495_300x444.jpg" alt="" />Stolz wie Oskar ist er, der Papa. „Ich glaubte an die Strokes, vom ersten Moment an. Ich habe ihre erste EP finanziert – und eine Menge Taxis, Mietwagen für ihre Auswärtsshows und all das. Ich liebte ihre Songs, aber was ich am meisten liebte: die Strokes live! Deswegen finde ich, es ist ein regelrechtes Verbrechen, dass sie nicht auf Tour gehen! Live sind sie doch am besten! Aber gut, ich bin nicht ihr Manager. Ich bin nur der Vater von einem Mitglied – und ein Freund von allen. Ich liebe diese Typen! Das sind tolle Kids, und sie haben eine Menge gelernt.“</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Moment überlegt er kurz. „Aber vielleicht haben sie auch noch eine Menge zu lernen.“ Das will Hammond Sr. als Schlusswort aber dann doch nicht stehen lassen: „Da geht es mir aber nicht anders. Ich denke, wir alle lernen nie aus.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Henning Furbach</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
P.S.: Ach ja – wie klingt sie denn nun, die Strokes-Platte? Na ja, eigentlich genau so, wie man erwartet, dass eine fünfte Strokes-Platte klingt. Strokes-ig, mit hier und da neuen Ansätzen und da und hier typischen Strokesismen. Schon in Ordnung. Nicht so gut wie „Angles“, aber auf jeden Fall besser als „First Impressions From Earth“.</p>
<p style="text-align: justify;">The Strokes<br />
Comedown Machine<br />
RC A/Sony</p>
<p style="text-align: justify;">"Comedown Machine" von The Strokes bei <a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=121206177&amp;crit=strokes+comedown+machine" target="_blank">mp3.saturn.de</a></p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fthe-strokes-comedown-machine%2F2013%2F04%2F23%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Johnossi</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Johnossi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als wir Oscar „Ossi“ Bonde zum letzten Johnossi-Album  sprachen, erzählte er uns, dass John Engelbert, Gitarrist,  Sänger und Ossis bester Buddy seit Stockholmer Sandkastentagen, mit ihm  Fallschirmspringen gehen wollte. Waren sie inzwischen?</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366197496893410_johnossi7jpg_567x848_300x448.jpg" alt="" />Als wir Oscar „Ossi“ Bonde zum letzten Johnossi-Album „Mavericks“ sprachen, erzählte uns der Drummer, dass John Engelbert, Gitarrist, Sänger und Ossis bester Buddy seit Stockholmer Sandkastentagen, mit ihm Fallschirmspringen gehen wollte. Waren sie inzwischen? „Ja, und es war fürchterlich“, erinnert sich Ossi.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wenigstens hatte John dann sogar mehr Schiss als ich. Was ich aus dem Sprung mitnehme? Dass ich’s nie wieder machen will! Aber auch, dass ich meine Ängste kontrollieren kann. Dass nicht sie mich kontrollieren. Das war mir wichtig.“ Er erklärt: „Solche Dinge unternehmen John und ich manchmal. Das hat aber nur mit unserer Freundschaft zu tun, nichts mit der Musik.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wären aber keine Musikjournalisten, suchten wir nicht trotzdem die Parallelen. Schließlich hat uns John vorher erzählt: „Mir geht es oft nicht gut, ich leide unter Angstzuständen und Depressionen. Nein, die Musik ist kein Ventil. Ich fasse dann keine Gitarre an, sondern will alles nur hinschmeißen. Aber ich will kein Mensch mit schwerem Herzen sein. Ich versuche sehr bewusst, das im Griff zu haben und jeden Tag zu einem guten Tag zu machen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Mit ihrem vierten Album „Transitions“ haben John und Ossi (und erstmals auch Ex-The Soundtrack Of Our Lives-Keyboarder Martin Hederos) sich erneut gemeinsam ins Nichts gestürzt und irre Fallgeschwindigkeit, reißenden Gegenwind, wirbelden Schwindel, aber auch weite Ausblicke und sanfte Landungen in kernigen, schneidenden, satten Indierock übersetzt. Eine starke Platte. Die Ängste mussten klein beigeben.</p>
<p><strong>Henning Furbach</strong><br />
Das komplette Interview findet ihr online im Blog: <a href="http://hennissey.piranha.tv" target="_blank">hennissey.piranha.tv</a></p>
<p><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366197496995072_johnossicoverjpg_1493x1493_75x75.jpg" alt="" />Johnossi<br />
Transitions<br />
Universal</p>
<p>"Transitions" von Johnossi bei <a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=121132750&amp;crit=johnossi+transitions" target="_blank">mp3.saturn.de</a><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fjohnossi-transitions%2F2013%2F04%2F22%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>The Thermals</title>
		<link>http://piranha.tv/the-thermals-desperate-ground/2013/04/19/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[The Thermals]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn man in den USA lebt, dann hat man das Gefühl, permanent von Rage  und Aggression umgeben zu sein.“ Das sagt Hutch Harris, Frontmann des  Grunge-Punkpop-Trios The Thermals.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366197062660556_TheThermals_03jpg_2682x2007_400x299.jpg" alt="" />Wenn man in den USA lebt, dann hat man das Gefühl, permanent von Rage und Aggression umgeben zu sein.“ Das sagt Hutch Harris, Frontmann des Grunge-Punkpop-Trios The Thermals. „Man muss ja nur mal die Waffengewalt bei uns im Land angucken. Gleichzeitig sind die USA immer noch im Kriegszustand, seit mittlerweile 13 Jahren!“</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Wut und auch seine Konsternation über diese ewige Lage der Dinge hat Hutch ins neue Album der Thermals gelegt. „Desperate Ground“ handelt von „Krieg und Gewalt. Die Hauptfigur der Songs ist ein Killer. Ein Typ, der gut darin ist, zu töten. Der es vielleicht mag, vielleicht nicht.“ Aber, darauf legt Hutch wert: „Ich versetze mich zwar in diese Person hinein, aber es bleibt ja Fiktion. Was wir machen, ist Entertainment.“</p>
<p style="text-align: justify;">Stimmt auch. Kaum eine Band hat in den letzten Jahren bei allem Radau, bei aller schon tollwütigen Bissigkeit auch so viel !Pop! versprüht wie The Thermals. Zu viel Pop zuletzt, findet Hutch. Anders als auf den Vorgängeralben „Personal Life“ und „All We Can See“ wird das Fuzz-Pedal deswegen wieder voll durchgedrückt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir wollten wieder so laut und schnell und wild sein wie zu Beginn unserer Karriere. Klar, ein Song wie ‚Never Listen To Me’ vom letzten Album, den wir ‚brav’ nennen, ist immer noch echt rau, wenn man ihn mit Pophits im Radio vergleicht. Aber für uns ist er eine ganze Welt entfernt von frühen Songs wie ‚No Culture Icons’ oder ‚Here‘s Your Future’. Diese Lücke wollten wir wieder schließen.“</p>
<p><strong>Henning Furbach</strong><br />
Das komplette Transkript des Interviews findet ihr im Blog: <a href="http://hennissey.piranha.tv" target="_blank">hennissey.piranha.tv</a></p>
<p><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366197063377919_thermalscover1jpg_897x897_75x75.jpg" alt="" />The Thermals<br />
Desperate Ground<br />
Saddle Creek/Cargo</p>
<p>"Desperate Ground" von The Thermals bei <a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=121547840&amp;crit=the+thermals+desperate+ground" target="_blank">mp3.saturn.de</a><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fthe-thermals-desperate-ground%2F2013%2F04%2F19%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Kashmir</title>
		<link>http://piranha.tv/kashmir-e-a-r/2013/04/17/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 10:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Kashmir]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die dänische Rockband Kashmir gibt es bereits seit 1991. Mit einem neuen  experimentellen Album fängt sie noch einmal von vorne an. Ein Gespräch  mit Sänger und Gitarrist Kasper Eistrup und Keyboarder Henrik  Lindstrand.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366195312308674_kashmir1jpg_2358x3211_400x544.jpg" alt="" /><strong>Die dänische Rockband Kashmir gibt es bereits seit 1991. Mit einem neuen experimentellen Album fängt sie noch einmal von vorne an. Ein Gespräch mit Sänger und Gitarrist Kasper Eistrup und Keyboarder Henrik Lindstrand. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ihr habt vor zwei Jahren das Best Of-Album „Katalogue“ veröffentlicht und damit ein Fazit gezogen. Mit welchen Gedanken seid ihr danach an die Arbeit gegangen?</strong><br />
<strong>Kasper Eistrup:</strong> Wir haben uns zuerst die Frage gestellt, ob die Welt wirklich ein weiteres Kashmir-Album braucht. Die Antwort war schnell gefunden, aber uns war auch klar, dass wir etwas verändern mussten. Früher ging vieles von mir aus. Dieses Mal haben alle vier Musiker der Band gleichberechtigt mitgearbeitet, zum Teil auf der Grundlage von Ideen, die in Zweiergruppen entwickelt wurden. Außerdem wollten wir nach zwölf Monaten alles fertig haben, was uns auch gelungen ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eure Musik ist jetzt mal psychedelisch, mal elektronisch, mal von Ambient-Einflüssen geprägt. Könnt ihr euch alles erlauben?</strong><br />
<strong>Henrik Lindstrand:</strong> Je länger wir an diesem Album arbeiteten, desto mehr fühlten wir uns wie auf einem Spielplatz. Wir warfen mit allen möglichen Stilen, Stimmungen, Arrangements um uns und bauten Außenaufnahmen und Stimmen von Kids ein. Es war schön, das Gefühl von grenzenloser Freiheit zu spüren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ihr habt in eurer Heimat mit den letzten regulären Alben immer den Spitzenplatz erreicht. Setzt man sich da unter Druck und sagt sich: Das wollen wir wieder erreichen, auch mit neuem Konzept?</strong><br />
<strong>Eistrup</strong>: Nein. Dieses Mal haben wir den kommerziellen Aspekt einfach ausgeblendet. Es interessierte uns nicht, was im Radio laufen und den Hörern am meisten gefallen könnte.<br />
Wir orientierten uns allein daran, was uns gefällt. Das reicht von der Popmusik eines Brian Wilson oder Phil Spector bis hin zu den introvertierteren Klängen von Brian Eno, Harmonia oder Cluster.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Man hat euch in der Vergangenheit als dänische Version von Radiohead beschrieben. Hat euch das gestört?</strong><br />
<strong>Eistrup:</strong> Radiohead gehen ja noch, aber es gab auch Vergleiche mit Coldplay. Das ging für meinen Geschmack echt zu weit. Natürlich kann man sich als Musiker nie ganz von dem freimachen, was sonst noch passiert. Dieses Mal haben wir uns während der Aufnahmen bewusst nicht viel andere Musik angehört. Es dürfte jetzt schwieriger werden, einen bestimmten Vergleich zu ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dänischer Indie-Rock steht heute allgemein besser denn je da. Worauf führt ihr das zurück?</strong><br />
<strong>Lindstrand:</strong> In den Nullerjahren gab es bei uns zum ersten Mal Bands, die ihr eigenes Ding durchgezogen haben. Mew zum Beispiel. Sie haben allen gezeigt, was in Dänemark möglich ist. Das hatte einen Schneeballeffekt: Einer fängt an, alle anderen ziehen nach. Früher dachten alle, es gäbe bei uns nur Aqua. Jetzt sieht es anders aus. Das beflügelt auch Kashmir und macht uns alle selbstbewusster.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Thomas Weiland</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366195312837504_kashmircoverjpg_1495x1495_75x75.jpg" alt="" />Kashmir<br />
E.A.R.<br />
Columbia/Sony</p>
<p style="text-align: justify;">"E.A.R." von Kashmir bei <a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=121011014&amp;crit=kashmir+e.a.r." target="_blank">mp3.saturn.de</a></p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fkashmir-e-a-r%2F2013%2F04%2F17%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Black Rebel Motorcycle Club</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Black Rebel Motorcycle Cllub]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 19.08.2010 verstarb Michael Been,  Gründungsmitglied von The Call und Vater von BRMC-Bassist Robert Levon  Been, an den Folgen eines Herzinfarkts. Ein  Schock, nicht nur für Robert. Ein derart tragischer Verlust, so eng  verbunden mit der Musik, erlaubte keine Verdrängung, sondern zwang zur  Konfrontation.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img136619598536298_BRMC_7377jpg_5570x3729_400x267.jpg" alt="" />Am 19.08.2010 verstarb Michael Been, Gründungsmitglied von The Call und Vater von BRMC-Bassist Robert Levon Been, an den Folgen eines Herzinfarkts. Völlig überraschend, backstage, auf Tour in Belgien mit der Band seines Sohns, bei der er Tontechniker war und stets als inoffizielles viertes Mitglied galt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Schock, nicht nur für Robert. Ein derart tragischer Verlust, so eng verbunden mit der Musik, erlaubte keine Verdrängung, sondern zwang zur Konfrontation. Die Band zog sich zurück, schloss sich im Studio ein. „Peter und ich kamen beim Songwriting nicht weiter, wir hatten eine Schreibblockade“, so Robert. „Wir fingen an, daran zu zweifeln, ob wir überhaupt bereit für ein neues Album seien. Zurückzukehren in meine alte Heimat half mir dabei, wieder Gefühle zulassen zu können.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Specter At The Feast“ lotet wohl am extremsten das Emotionsspektrum von schreiend-aggressiv bis ruhig, den inneren Frieden beschwörend aus. „Wir wollten so aufrichtig wie möglich sein. Nicht nur als Musiker, sondern auch als Menschen.“</p>
<p><strong>Markus Werner</strong></p>
<p><img class="alignleft" style="vertical-align: top;" src="http://www.piranha.tv/img/sourceImages2/KW-2013-16/img1366195984730585_BRMCspecter_at_the_feastjpg_1495x1495_75x75.jpg" alt="" />Black Rebe l Motorcycle Club<br />
Specter At The Feast<br />
Cooperative/Universal</p>
<p>"Specter At The Feast" von Black Rebel Motorcycle Club bei <a href="http://mp3.saturn.de/servlets/2452685121527Dispatch/34/jspforward?file=./index.jsp&amp;page=album&amp;id=120235970&amp;crit=black+rebel+motorcycle+club+specter+at+the+feast" target="_blank">mp3.saturn.de</a><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpiranha.tv%2Fblack-rebel-motorcycle-club-specter-at-the-feast%2F2013%2F04%2F17%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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